Wielkopolski

Die bekannteste Pferderasse in Polen ist das Polnische Warmblut oder Wielkopolski. Verwandt ist dieser Warmblüter mit den Trakehnern und wird gern zum Vielseitigkeitsreiten, als Freizeit- und als Kutschpferd eingesetzt. Dieses noble und dennoch kompakte Sportpferd trägt ein feines Langhaar. Die Wielkopolska sind treue und lerneifrige Pferde und zeigen ein ausgeglichenes Temperament. Ihre Fellfarben sind Braune und Dunkelbraune, es gibt auch Füchse, Schimmel und Rappen und ihr Stockmaß beträgt 155 bis 165 cm.

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Zweibrücker

Dieses Deutsche Reitpferd entstammt dem Landgestüt Zweibrücken in Rheinland-Pfalz-Saar.
Die traditionelle Zucht beruht auf Trakehnern und heute werden die Zweibrücker in allen Sportbereichen eingesetzt. Besonders erfolgreich sind die Zweibrücker auf Springturnieren. Sie sind kräftige Warmblutpferde, besitzen einen ausdrucksvollen Kopf und harte Hufe. Trotz ihres edlen Aussehens
sind sie sehr brave und umgängliche Pferde, die auch als Fahrpferde angespannt werden können.
Es gibt sie in allen Fellfarben und ihr Stockmaß beträgt 160 bis 175 cm.

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Zangersheider Sportpferd

Von dem belgischen Gut Zangersheide stammen diese Sportpferde. Bei der Zucht, die man in den siebziger Jahren begann, wurden heimische Stuten mit Hannoveranern und später mit Anglo-Normännern gepaart. Man spezialisierte sich auf den Springsport. Das bekannteste Zangersheider Sportpferd ist Ratina Z, das 1993 unter Ludger Beerbaum das World-Cup-Finale und 1996 in Atlanta
mit der deutschen Springreiter-Mannschaft Gold gewann. Zangersheider Sportpferde sind starke, muskulöse Pferde, deren Kopf ein wenig zu lang wirkt. Sie haben auffallend kräftige und kurze Röhrbeine. Ihre Fellfarben sind überwiegend Mittelbraun, es gibt auch hellere und dunklere Versionen, Füchse und Schimmel. Oft haben sie große, weiße Abzeichen an Kopf und Gliedmaßen. Ihr Stockmaß liegt bei 168 bis 172 cm

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Württemberger

Südlich von Stuttgart liegt das Landgestüt Marbach und von dort stammen die Württemberger Warmblüter. Schon im Mittelalter wurde diese Rasse gezüchtet. Bei der Zucht wurden überwiegend Holsteiner und englische Vollblüter eingesetzt. So entstand eine mittelschwere und widerstandsfähige Pferderasse, die anspruchslos und dennoch leistungswillig ist. Eingesetzt werden die Württemberger Warmblüter als Reit- Arbeits- und Kutschpferde. Es sind Braune, Füchse oder Rappen, die oft auch Abzeichen haben. Ihr Stockmaß liegt zwischen 157 und 165 cm.

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Westfälisches Warmblut

Dieses Deutsche Reitpferd stammt ursprünglich vom dem Landgestüt Warendorf in Westfalen,
die Zucht wurde 1826 gegründet. Das Westfälische Warmblut, das dem Hannoveraner ähnelt, aber größer ist, überzeugt mit hervorragenden Leistungen im Sport. Es ist zuverlässig, ruhig und sehr lernbereit. Als Sportpferd zeigt es seine Talente für die Dressur und das Springen. Meistens gibt es bei den Westfälischen Warmblütern Braune und Füchse, es kommen auch Rappen und Schimmel vor.
Ihr Stockmaß beträgt 160 bis 175 cm.

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Welsh Pony und Welsh Cob

Diese Pferderassen stammen aus Wales in Großbritannien. Dort bezeichnet man ein starkes, mittelgroßes Pferd als Cob. Die Welsh-Ponys sind gut aussehende, elegante und sportliche Ponys, ihr Stockmaß beträgt von 122 bis 137 cm. Der Cob-Typ hat ein Stockmaß von 137 bis 158 cm und ist massiger gebaut. Die Bewegungen sind elastisch und schwungvoll. Der Cob wird von Jugendlichen und Erwachsenen gern geritten, während das Welsh-Pony einen sehr unterschiedlichen Charakter aufweist und auch gern als Turnier- oder Showpferd eingesetzt wird. Außer Schecken kommen alle Fellfarben vor.

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Warlander

1990 wurde in Australien mit der Zucht dieser Pferderasse begonnen. Die Warlander werden im Dressur- und Barockreiten eingesetzt. Sie sind geschmeidige, kräftige Reitpferde, ihre Ausstrahlung ist stolz und harmonisch. Die Warlander sind intelligent, willig und fügsam. Ihre Fellfarben sind einfarbig, weiße Abzeichen am Kopf und an den Gelenken sind erlaubt. Ihr Stockmaß liegt bei 150 bis 165 cm, das nicht unter- und überschritten werden sollte.

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Vollblut

Das Englische Vollblut muss seine Fähigkeiten auf den Rennbahnen unter Beweis stellen. Für den Stammbaum braucht es den Nachweis, dass es sei 8 bis 9 Generationen zuchtrein geblieben ist.
Auf der ganzen Welt werden diese Vollblüter für Zuchten verwendet, um heimische Pferderassen zu vervollkommnen. Die Englischen Vollblüter können sehr nervös und empfindsam sein, der Reiter braucht viel Einfühlungsvermögen, um ihr Vertrauen zu gewinnen. Dann sind diese Pferde sehr mutig und großherzig. Sie sind die schnellsten Rennpferde der Welt. Bei den Englischen Vollblütern gibt es als Fellfarben meist Braune und Füchse, aber auch Schimmel oder Rappen. Ihr Stockmaß liegt zwischen
155 und 165 cm.

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Vjatka

Der Vjatka ist eine Pferderasse, die aus den weitläufigen Wäldern in Nord-Russland stammt. Diese Pferde können gut klettern, sind sehr ausdauernd und anspruchslos. Sie wurden seinerzeit als Droschkenpferde eingespannt. Die Zucht der Vjatka verteilt sich auf kleinere Bauernwirtschaften. Die Pferde sind kräftig, gut bemuskelt und zeigen ein munteres, dabei doch sehr gutmütiges Temperament. Daher wird der Vjatka auch heute noch gern als Zug- oder Schlittenpferd in der Landwirtschaft eingesetzt. Als Fellfarben gibt es alle Falben mit Aalstrich, einem angedeuteten Schulterkreuz und zebraartigen Streifen an den Vorder- und Hinterbeinen. Ihr Stockmaß beträgt 138 bis 145 cm.

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Ungarisches Sportpferd

Schon vor dem zweiten Weltkrieg wurden in der ungarischen Kisbéri-Zucht Trakehner-Hengste eingesetzt. Nach weiteren Paarungen mit Hannoveranern hat man mit dem Ungarischen Sportpferd ein Warmblut, das größer und stärker wirkt und sich vielseitig einsetzen lässt. Seine Stärken zeigt das Ungarische Sportpferd im Springen, es eignet sich aber auch für alle anderen Sportbereiche sowie für den Fahrsport. Neben Schimmeln und Füchsen gibt es die Fellfarben Braun, Dunkelbraun und Schwarzbraun und sein Stockmaß beträgt über 162 cm.

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